Shandor Rusvay MSC Alzey

Shandor Rusvav

Motorrad: Aprilia RXV 450 / Beta XTrainer
Jahrgang: 1961

Captain Slow (bürgerlich: Sándor Rusvay)In meiner Jugend in den 70er-80er Jahren war ich auf der Coolness-Skala immer ganz weit oben – Crossfahren. In meinem Fall reichte es nur dazu, mit der runtergerittenen Japan-Enduro irgendwo halblegal rumzueiern. Dann kamen Beruf, Familie, … der übliche Gang halt. „Crossfahren“ fiel dem „Vernüftigwerden“ zum Opfer. Durch einen Freund, der beim MSC Alzey schon aktiv war, probierte ich es im zarten Alter von 50 Lenzen doch noch mal – und hatte dabei den größten Spaß, den ich haben konnte. Ich blieb dabei, wobei ich am liebsten Enduro fahre. Nur, das nächstgelegenen „echte“ Endurogelände (Bilstain in Belgien) ist weit weg, und mein liebstes (Viamaggio) sogar über 1000 km, das geht leider nur wenige Male im Jahr. Auf eine nahe gelegene Crosstrecke auszuweichen ist zwar nicht so ganz Enduro, aber immerhin ist die in Nack sehr abwechslungsreich und eher winklig als schnell. Und, viel wichtiger, man nimmt vorbildlich Rücksicht auf langsame Fahrer, der Spaß steht im Vordergrund beim MSC, nicht verbissener Ehrgeiz. Dazu gibt’s einmal im Jahr eine sehr schöne Enduro Veranstaltung mit dafür umgebauter Strecke. und einen Ausflug zu einem Endurogelände in Frankreich. Meine sportlichhen Ziele? Habe ich keine (daher starte ich unter dem Pseudonym „Captain Slow“), und hoffe auf die Trophäe „Sieger der Herzen“. Weit vorne findet man mich nur, wenn es an den Grill geht 😀 Und mit was bin ich „slow“? Zum einen mit einer Beta Xtrainer (mit Automatikkupplung), das ist die am leichtesten zu fahrende Enduro, die so aussieht wie die ganz bösen Geräte der echten Hard-Enduro Fahrer (so bin ich zumindest von daher endlich cool ;-))Zum anderen eine Aprilia RXV 450, nicht unkapriziös, aber ein technisch-optischer Leckerbissen vom allerfeinsten. Die nehme ich normalerweise, um an der Eisdiele zu posen. Aber ab und zu muss sie auch mal in Nack auf die Piste, warum? Weil sie‘s kann :-)Wie man erkennen kann, geht es mir vor allem um’s Genießen. Den Spaß beim Fahren, noch dazu in einer so netten Gemeinschaft wie hier, will ich auskosten, solange es geht. Und kann nur jedem empfehlen, das auch zu tun, bzw. es einmal auszuprobieren.